Sommerurlaub 2008 - den italienischen Stiefel hinunter -

 



Dieses Jahr begann unser Sommerurlaub erst später als gewöhnlich, wo wir doch sonst immer gleich zu Ferienbeginn in den Urlaub gestartet waren.
Der Grund dafür : Marvin hat die ersten 2 Ferienwochen in einem Jugendangelcamp seines Angelvereins verbracht.
An einem Donnerstag abend fuhren wir dann zu viert los, ja - unsere Tochter wollte mit, nachdem sie im Vorfeld eigentlich das Haus hüten wollte...........
Wir fuhren diesen Tag noch 250 KM, so daß wir auf einem Waldparkplatz, nicht weit weg von der A9, die erste Nachtruhe einlegten.



Nach einer nicht so ruhigen Nacht wie erhofft, mitten in der Nacht ist der Parkplatz von irgendwelchen Spediteuren als Umschlag- und Umladeplatz für Waren genutzt worden, fuhren wir trotzdem guter Dinge weiter. Wir kamen gut vorwärts, nutzten in Österreich die kostenlosen Landstraßen und krochen den Zirler Berg hinunter.



Kurz nach Mittag erreichten wir die Grenze nach Italien.

An diesem Tag kamen wir trotz Pausen und großer Hitze (nur gut, daß wir eine Fahrerhausklimaanlage haben) bis Trento. Der ausgewiesene Stellplatz war schon überfüllt, so daß wir schließlich nur am Ortsrand eine Stelle fanden, die einigermaßene Ruhe versprach.



Morgens in der Frühe entsorgten wir nochmals auf dem Stellplatz.



Danach fuhren wir weiter unserem ersten Ziel entgegen : einem Carrefour in Rom, wo unsere Tochter gern nochmals hinwollte. Ca 15.30 Uhr kamen wir dort an, die Damen gingen shoppen. In der Zeit des Shoppens füllte sich der Parkplatz immer mehr mit Autos. Auch als wir Rom stadtauswärts verließen waren die Straßen stark gefüllt und es galt sich an die italienischen Verkehrsverhältnisse zu gewöhnen.


Wir fuhren in Richtung Küste und fanden nach einigen Km einen Stellplatz wo wir beschlossen 1-2 Nächte stehen zu bleiben. Der Stellplatz war nur durch eine Straße vom Meer getrennt, so daß wir anfangen konnten unseren Urlaub zu genießen.



Am Montag Mittag fuhren wir immer auf der Küstenstraße weiter den Stiefel hinunter. Die Italiener entpuppen sich immer mehr als sehr geschäftstüchtig : selbst das Parken am Straßenrand neben dem Strand mußte bezahlt werden. So fuhren wir wieder in großer Wärme kilometerweit ohne eine vernünftige Möglichkeit uns niederzulassen. Das änderte sich hinter der Stadt "Marina di Minturno", wo wir einem unscheinbaren Schild folgten, worauf ein Wohnmobilsymbol abgebildet war.
Wir erreichten einen kleinen Campingplatz direkt am Strand, wo wir erst einmal bleiben wollten. Der CP war nur mit den nötigsten Sachen ausgerüstet, aber sauber, was für uns das Wichtigste war. Wir bekamen sogar einen unserer Meinung nach vernünftigen Stellplatz.



Auf diesem Platz verweilten wir 2 Tage bis wir weiterfuhren. Dabei konnten wir uns erholen und am Strand aufhalten. Das Wasser war herrlich warm. Aber irgendwann muß man eben weiter, wenn man noch was sehen will.....
Wir fuhren über enge Küstenstraßen weiter, kamen an Neapel vorbei, wo wir den Vesuv ein gutes Stück in Serpentinen hinauffuhren. Man sah aber nichts und bei dieser Hitze nervte diese Aktion mehr, als sie und brachte.
Weiter ging es auf der Küstenstraße von Napoli über Torre del Greco und Torre Annunziata entlang durch verstopfte Straßen, die scheinbar die persönliche Rennstrecke einiger Italiener sind. Ansich ging es kilometerlang nur mit stop und go Stoßstange an Stoßstange über die links und rechts teils in 2ter Reihe zugeparkte Straßen. Wenn man einen Meter zuviel Luft zum Vordermann ließ, dann war garantiert ein Italiener zur Stelle diesen frei gewordenen Meter zu besetzen. Überholverbot oder Geschwindigkeitsbegrenzung sind in Italien sowieso nur auf den Schildern zu finden, keiner hält sich daran. Es gab wirklich nirgendwo auch nur den hauch einer Chance mal einige Minuten Rast am Wegesrand zu machen....
Wir versuchten einen Discounter zu finden, bei dem wir unsere Vorräte wieder auffrischen konnten, aber irgendwie fanden wir keinen. Wir fanden dann einen Giant Supermarkt, an dem wir erst einmal einkauften. Irgendwann am Abend kamen wir in Pompei an, was ich so aber schon garnicht mehr registrierte. Ich steuerte einen Parkplatz am Wegesrand an, der per Piktogram auch für Wohnmobile zugelassen war. Wir wurden in eine enge Ecke gequetscht und dürften 12 Euro bezahlen, vorausgesetzt wir verlassen den Parkplatz vor 8 Uhr morgens, sonst würden 7 Euro (die Stunde ??) dazukommen......

 

 



Am nächsten morgen machten wir einige Fotos außerhalb der Umzäunung der Ausgrabungsstätten. Bei den Außentemperaturen, die morgens um 7 Uhr schon oder noch bei ca. 24 Grad lagen, hätte das Anschauen der freigelegten Gemäuer wahrscheinlich sowieso keinen Spaß gemacht. Die Parkuhren am Straßenrand verlangten übrigens 3 Euro pro Stunde und PKW, so daß die 7 Euro für das Wohnmobil stündlich nicht mehr so unwahrscheinlich schienen.....
Wir fuhren also weiter, immer weiter Richtung Süden. Ich hatte mir einen schönen Stellplatz aus dem Internet als POI in mein Navi kopiert, dabei aber leider 2 Datensätze durcheinander gewürfelt, so daß wir zuerst den Falschen ansteuerten. Die Stimmung der Bordmannschaft drohte zu kippen, wir mussten wieder 20 Km über enge Serpentinen zurück.........

Wir fanden dann aber doch noch einen Stellplatz, der direkt am Wasser lag (Nähe Agropoli), mit Ver- und Entsorgung, Strom, Duschen etc. etc. Es war nicht der Stellplatz den ich im Internet herausgesucht hatte, der lag, wie ich später feststellte noch 500 mtr. weiter an der Straße entlang. Auf diesem Stellplatz brachten wir 4 Tage zu.Am Wochenende wurde es etwas voller, was aber nicht gar so schlimm war. Der Platz kostete 20 Euro täglich.

 



Dieser "muskel"?? bepackte Körper eines Mannsbildes gehört zu mir ....... embarassed

direkt am Meer...............

Am Montag fuhren wir dann wieder erholt weiter in Richtung Süden. Unterwegs fand sich das eine oder andere Plätzchen, das zum kurzen Badestop geeignet war.





Überhaupt wurde das Land, umso weiter südlich man kam, immer offener, was Stellmöglichkeiten betraf. Dafür waren aber reine Ent- bzw.Versorgungsstationen Mangelware. Meist fanden wir nur große Parkplätze, die das Entsorgen nur für Gäste zuließen.
Bei "Cetraro" fanden wir denn einen Lidl, wo wir und ausgiebig mit Lebensmitteln eindeckten. Anschließend fuhren wir dann noch ein wenig ehe wir etwas abseits der Straße direkt am Meer einen Stellplatz für die Nacht fanden, leider in der Nähe einer Bahnlinie und Treffpunkt für liebeshungrige Paare, die sich mehr über uns erschreckten, als wir über sie .....





Frohen Mutes gingen wir am nächsten morgen auf die Weiterfahrt. Wir fuhren nun wieder Autobahn, da die Küstenstraßen immer nur langsames Vorankommen zuließen.




Plötzlich hatten wir den ersten Sichtkontakt auf Sizilien. Der tot/weiße Stahlpfeiler stand schon auf der Insel. Spontan beschlossen wir eine Fähre zu buchen und nach Sizilen überzusetzen. Der Preis von 67.-Euro für die Hin- und Rücktour hielt sich in Grenzen. 





  smileÜberfahrt nach Sizilien  




anbei ein kurzes Filmchen mit Ansicht Küstenstreifen Sizilien von der Fähre aus gesehen






Auf Sizilien angekommen wollten wir einen Stellplatz ergattern, hatten wir bisher damit aber immer irgendwie Glück gehabt, so war das auf Sizilien anders.Viele Wohnmobile sind heir auf die Insel gekommen, überfüllt daher die Stellpätze. Wir krochen auf einem total überteuerten Campingplatz unter, der nichts bot, außer einem stolzen Preis von 47 Euro ohne Strom !!!

hier trotzdem der Link zum Campingplatz : http://www.campingalmoetia.it/tedesco/hometedesco.html





Dafür hatten wir aber einen Ausblick auf den Vulkan Etna, der zur Zeit unseres Aufenthaltes aktiv war.Leider sind die Aufnahmen der nacht nichts geworden, wo man die glühende Lava unterhalb des Kraters hinablaufen sah ! Auf dem Bild sieht man die Lava links unterhalb des Kraters an den Qualmwolken....





Diesen verließen wir gleich am nächsten morgen. Wir hatten beschlossen weiter nach Catania zu fahren und von dort aus quer übers Land an die andere Küste zu wechseln um von dort wieder zum Fährhafen zu gelangen.
Es war eine heisse Fahrt, ohne Fahrerhausklimaanlage wären wir wohl verglüht. (27 Grad innen, knapp 40 Grad außen) Nach einiger Zeit wurde auch im Fahrgastraum die Temperatur durch die Klimaanlage gesenkt.


Irgendwie kamen wir vom Regen in die Traufe, die Straßen waren so eng ans Wasser gebaut, daß für Stellplätze etc. kein Platz blieb. So fuhren wir bestimmt eine Stund, bis wir einen Campingplatz sahen. Ich fragte nach dem Preis und erschrak, alles zusammen wurden 61 Euro verlangt, trotz Pool ein stolzer Preis: nein - dafür wollten wir nicht bleiben. ...... Als wir noch im Auto beratschlagten,was wir weiter unternehmen wollten, klopfte es an der Scheibe und die Dame der Rezeption fragte nach, ob wir den für 50 Euro alles incl. bleiben wollten.........






Das ließen wir uns nicht 2mal sagen und stimmten zu. Angeblich sind dieses Jahr 20% weniger Kunden gekommen, so daß sie sich zu solch einem Sonderangebot entschlossen haben ..............

der Link zum Campigplatz : http://www.raisgerbi.it/RaisGerbiNew/


Hier wollen wir bis zum 8.8.2008 stehen bleiben und dann gegen abend wieder zum Festland übersetzen........





Am Freitag haben wir den Campingplatz dann am frühen Nachmittag verlassen. Unser Ziel war für diesen Tag auf direktem Weg nach Messina - dem sizilianischen Fährhafen - zu fahren, und von dort aus noch einige KM auf dem Festland in Richtung Rom zu fahren.


In Messina erwischten wir auch sofort eine Fähre, die uns nach kurzer Zeit wieder wohlbehalten auf dem Festland ablieferte.

 

Dort hielten wir sofort auf die Autobahn zu und fuhren, was aber durch viel einspurige Verkehrsführung (Baustellen) doch etwas nervig war. Die Gegenrichtung war aber noch wesentlich mehr genutzt, so daß es dort oft zu völligen Stillstand kam. Trotz Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 60 km/h fuhren wir mit 90 km/h durch die Baustelle, Blitzer haben wir nicht gesehen.
Nach ca. 1 Stunde Autobahn näherten wir uns wieder bei dem Städchen Pizzo dem Meer. Wir beschlossen am Meer die SS18 weiter zu fahren und einen Übernachtungsplatz zu suchen. Diesen fanden wir dann in der Höhe von Olivara. Es war ein Stellplatz ohne V/E, aber direkt am Meer. Wir fanden, trotzdem viele Badegäste vor Ort waren, einen schönen Platz mit Meerblick.






Ab ca. 20 Uhr wurde es dann schlagartig leer und wir hatten Ruhe, wie wir dachten. Wir aßen zu abend und legten uns dann irgendwann zur Ruhe, was aber durch einsetzende Discomusik und entsprechende Besucher dann vereitelt wurde. Irgendwann fanden wir dann doch den verdienten Schlaf.
Am nächsten morgen trafen dann ab 7 Uhr die ersten Badegäste ein, aber wir waren eh schon im Aufbruch begriffen, so daß uns das nicht störte. Bevor es wieder zu voll wurde fuhren wir weiter. Wir folgten der SS18 und fanden bei Campora San Giovanni einen Stellplatz direkt am Meer. Der Preis incl Strom, V/E betrug 15 Euro, was io war. Leider war es diesen Tag wieder sehr sehr heiß, so daß wir ohne Schatten regelrecht gebrutzelt wurden. 







unsere treue Begleiterin immer dabei, und trotz vieler Entzündungen, die sie durch Stacheln und Dornen im Fleisch hatte, immer gut gelaunt.

Da wir durch diesen Tag gut durchgegart ;-) waren, beschlossen wir für den nächsten tag uns ein anderes Plätzchen zu suchen. Wir folgten weiter der SS18 bis Cetraro, wo wir im Lidl Discounter unsere Vorräte ergänzten. Dann fuhren wir weiter bis zum Städchen Diamante, verließen die Hauptstraße und fuhren unter der fast immer zum Strand parallel verlaufenden Eisenbahnlinie durch eine für uns etwas zu niedrige Brücke (die Sat-Antenne schabte an der Brückendecke) auf die zum Strand verlaufende Straße. Dort fanden wir einige Costa Camper, wovon wir nun einen wählten.

 

 



Auch hier ein kleiner Film vom Strand : tongue-out Strand  

Dort verbrachten wir den Tag, leider verlief die Bahnlinie direkt hinter dem Stellplatz und es handelt sich scheinbar um eine Hauptverbindungsstrecke...... Trotzdem war der Stellplatz nicht schlecht. Am nächsten vormittag ging es wieder auf die Autobahn....



Wir wollten die Erfahrungen der Hintour nutzen und den Straßenverkehr in und um Neapel weiträumig umgehen. Bei Salerno machten wir Pause bei einem Carrefour und nahmen dann wieder die Autobahn um Neapel zu umgehen.
Irgendwie hätte ich den auszuklammernden Bereich größer wählen sollen, wir trafen hinter Neapel wieder auf das Meer. Die Stellplatzsuche erwies sich aus einigen Gründen als problematisch.
Der Hauptgrund für uns war der viele viele Müll, der überall herumlag (nein - die Müllabfuhr streikte zu dem Zeitpunkt nicht)

 

 

Wir waren ja bisher schon viel Müll in Italien gewohnt. Auch haben wir oft genug gesehen, wie aus Autofenstern oder auch beim Gehen einfach alles weggeworfen wurde, was man loswerden wollte. Einige Plätze haben wir bisher schon nicht geählt, weil ringsherum wilde Müllhalden waren. Aber der Großraum Neapel stellt alles an Dreck in den Schatten. Man kam auf der Fahrt zum Strand an brenndenden Müllkippen vorbei, riesiger Gestank, aber 300 mtr. dahinter parken die Italiener und sitzen am Strand bzw. campen. Die haben Nerven !!







Ich könnte da noch viel mehr Bilder gemacht haben, hatte dazu aber eben nicht immer Gelegenheit. Überall in Strandnähe findet man solche wilden Müllkippen, selbst die Parkbuchten auf der Autobahn werden zum Müllablegen genutzt, und das im großen Stil !! Man kann das nicht beschreiben.




diese Bilder entstanden innerhalb weniger KM !!



Zum Glück geht auch solch ein Elend irgenwann vorbei und man kommt durch andere Landstriche, wo doch etwas weniger Müll herumliegt. Davon hat man leider noch keinen Stellplatz. Überall wo wir langkamen waren Zäune und Grundstücke als Privatbesitz ausgeschrieben.



Zwischen Gaeta und Sperlonga gaben wir dann auf einen vernünftigen Schlafplatz zu finden und stellten uns auf einen Parkplatz ohne V/E (Toiletten und Wasser nur in einem Toilettenraum, also notfalls...) und zahlten dafür 10 Euro. Es standen schon einige Dauercamper dort, was für mich bei diesen Gegebenheiten absolut unverständlich war. Diese stellten dann gegen abend auch noch einen knatternden Stromgenerator auf, womit sie sich endgültig unsere volle Sympathie eroberten cry


die umliegenden Straßen waren aber auch zugemüllt.....


Nach dieser unruhigen Nacht (auch nachts wurde der Parkplatz genutzt von PKW) waren wir froh diese Stelle wieder verlassen zu können. Wir hatten nun noch 2 Tage Zeit, ehe wir endgültig den Rückweg antreten mussten. Diese wollten wir auf einem vernünftigen, sauberen nicht zu lauten Stell-oder Campingplatz zubringen.
Wir ahnten nicht, daß wir dazu noch einige Zeit fahren mußten, fanden dann aber bei Santa Rosa einen Campingplatz.

Wir ergatterten sogar noch einen Platz zwischen italienischen Dauercampern, denen wir so den angestammten Parkplatz wegnahmen..... Dadurch fand den lieben langen Tag eine große Rangiererei statt wink







Dieser Campingplatz war soweit io, kleiner Strand, aber eben sehr familiär, so das man sich doch wie ein Fremdkörper vorkam. Na ja, für 2 Tage geht das schon einmal. Am Donnerstag früh sollte es dann endgültig nach Deutschland gehen, Zwischenziel Ingolstadt (Outlettcenter, was sonst), davon trennten uns allerdings noch 1100 KM, so daß wir das erst am Freitag erreichen würden..................


Wir konnten uns mehr oder weniger auf dem CP erholen ( http://www.poseidongroup.it/ ) , da sich am ersten Abend ein Italiener berufen fühlte seine E-Gitarre und Stimme bis nachts um 1 Uhr erklingen zu lassen, leider nur 3 Wohnwagen entfernt von uns, so daß wir alles lautstark mitbekamen. Am nächsten Tag fand gegen abend ein Geburtstag statt, 2 Wohnwagen neben uns, so daß der halbe CP zusammenkam und auch noch externe Verwandschaft anreiste Frown Man verstand sein eigenes Wort kaum bei dem Tulmult. So sind die Südländer eben, mein Geschmack ist so viel Trubel eher nicht.....

Wir fuhren wie geplant am frühen Donnerstag morgen los und nahmen die Autobahn in Richtung Heimat. Unterwegs hielten wir - na wo schon - in einem Carrefour. Weiter ging es bis wir gegen Abend kurz vor Trento auf dem Parkplatz eines Supermarktes übernachteten, sehr ruhig übrigens, trotzdem uns die ersten Regenschauer seit 3 Wochen ab und zu erwachen ließen. smile

 



Der Regen begleitete uns auch am nächsten Tag und es wurde immer kälter, zum Teil hatten wir nur 13 Grad.....


Als wir in Österreich waren bemerkten wir, daß der 15.August in Österreich und Bayern ein Feiertag ist, das Outlettcenter Ingolstadt also geschlossen hat. Wir beschlossen trotzdem dort anzuhalten und bis Samstag zu warten. Das Uutlettcenter liegt dicht an der Autobahn, hat auch Parkmöglichkeiten für Wohnmobile, aber im Hintergrund erkennbar eine Firma, die Gestank verbreitet, so daß der Parkplatz nicht empfehlenswert ist.

 

 



Am Samstag gingen die Damen shoppen, Marvin und ich warteten Im Wohnmobil auf das Wiedereintreffen. Ich surfte ein wenig im Internet und Marvin schaute TV.

 




 



Um 14 Uhr traten wir dann den restlichen Rückweg an und kamen um 21 Uhr wohlbehalten zuhause an.



Anmerkungen :


Ich hatte vor der Abreise Vorbehalte gegen Italien, dachte zu voll, teuer etc. Das kann man für unsere Tour nicht sagen. Fast überall waren genügend freie Stellplätze zum Übernachten, nur zum Freistehen war nicht soo viele Möglichkeiten, da in Italien fast alles in Privatbesitz bzw. eingezäunt ist.

Die Italiener fahren einen sehr forschen Fahrstil, aber es klappt schon, man darf eben nicht pennen. 7 und mehr Personen in einem Auto, alle nicht angeschnallt, sind keine Seltenheit. Überholverbote bzw. Geschwindigkeitsbeschränkungen existieren nur auf dem Papier.

Die schmutzigste Gegend fanden wir um Neapel herum, die wir in Zukunft strikt meiden werden. Am saubersten war Südtirol, am wohlsten fühlten wir uns in Süditalien bzw. Sizilien.


Insgesamt sind wir 5137 KM gefahren, davon ca 4500 KM mit Klimaanlage. Das Wohnmobil hat dabei 647, 21 Liter Diesel verbraucht, was einem Schnitt von 12,6 Litern auf 100 KM entspricht. Damit bin ich sehr zufrieden in Anbetracht des Klimaanlageneinsatzes und vielen Bergen.


   
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