Reisebericht Polens Ostseeküste Herbstferien 2010



 

Wir haben es geschafft ! Nachdem wir 2 Male das Reiseziel verschoben haben sind wir am 08.Oktober 2010 zum Reiseziel "Polen Ostseeküste" aufgebrochen.

Wir brachen nachmittags auf und legten hinter Berlin, ca. 60 KM vor der polnischen Grenze eine Zwischenübernachtung auf einem ruhigen Parkplatz abseits der Autobahn ein. Am nächsten Morgen fuhren wir nach kurzer Zeit über die deutsch/polnische Grenze und erreichten kurz darauf Stettin.

Dort fuhren wir von der Autobahn ab und durchquerten neugierig die Stadt. Da ich bereits 3 Jahre zuvor, allerdings mit dem Reisebus, in Polen einen Aufenthalt hatte, war ich weit weniger überrascht als die restliche Wohnmobilbesatzung, die aus meiner Frau und Tochter bestand. Die beiden wunderten sich, dass Polen sich sehr viel weiter entwickelt hat in den letzten 15 Jahren, die zumindest bei meiner Frau seit dem letzten Besuch vergangen war.

Stettin
 


Wir wechselten in einem Kantor Geld und setzten unsere Reise fort in Richtung Ostseeküste. Die damenwelt war begeistert über die vielen verschiedenen Kaufhausketten, die links und rechts der Strasse ihre Waren feilboten, so dass ich noch in Stettin nicht um eine Zwangspause bei einem Carrefour Supermarkt vorbei kam. Da ich keine Lust hatte zu shoppen gingen die Mädels allein und kamen nach ca 2 Stunden zufrieden wieder zurück zum Wohnmobil.
Ich tankte noch Diesel auf (ca. 10 Cent günstiger als in Deutschland) und weiter ging es gen Küste. Diese erreichten wir in Höhe von "Dziwnow". Da in Polen absolutes Freistehverbot herrscht gedachten wir uns einen Stell- oder Campingplatz zu suchen. Die offizielle Saison war vorbei, ja selbst die Nachsaison war schon fast am Ende, so dass privat angebotene Stellplätze nicht zu finden waren und nur noch einige wenige Campingplätze geöffnet hatten.

Es ging also weiter auf der Küstenstrasse, immer wieder unternahmen wir kleine Abstecher von der Hauptstrasse in die Ortschaften um einen Campingplatz zu suchen, aber erfolglos.



 


 


 


 

So kamen wir bis zur Ortschaft "Rewal", wo gleich am Ortseingang ein Campingplatz geöffnet hatte. Auf diesem richteten wir uns für einen 2tägigen Aufenthalt ein (ca. 16 Euro am Tag). Der campingplatz ist gepflegt, außer uns standen nur noch 2 deutsche Wohnmobile auf dem Platz. Der CP verfügt über neue, saubere Sänitäranlagen und ist auf auf Wohnmobile eingerichtet. Wir unternahmen dort Spaziergänge innerhalb der Ortschaft und am Ostseestrand, der sich links und rechts kilometerweit mit Sandstrand hinzog. Da es windstill war hat das auch richtig Spass gemacht, die Sonne strahlte dabei vom Himmel.


 


 

Am Sonntag unternahm ich mit dem Roller einen Ausflug nach "Trzebiatow" und schaute mir diese Kleinstadt an, aber dort war nicht viel los ..... Die Mädels saßen solange in der Sonne, die vom wolkenfreien Himmel lachte.

Am Montag nach dem Frühstück verließen wir den Platz und fuhren über "Trzebiatow", wo wir Lebensmittel im örtlichen Supermarkt kauften, in Richtung "Kolobzeg". Dort fanden wir einen öffentlichen, aber bewachten Parkplatz (Tagesgebühr 5 Euro), wo wir beschlossen für eine Nacht zu bleiben. Es war erst mittags, so daß wir gleich darauf die Hunde schnappten und loszogen, um die Stadt zu besichtigen. Es handelt sich auch hier um eine kleine, aber saubere Stadt. Alles modern, keine Ähnlichkeiten mehr mit dem Anblick polnischer Städte vorn vor einigen Jahren.


 


 


 

zwischendurch lecker essen .............. 


 

Wir liefen bis zur Ostseeküste, auch hier der Strand kilometerweit, feinsandig und alles sauber. Nachdem wir noch ein wenig kreuz und quer gelaufen sind gingen wir zurück zum Wohnmobil, die Hunde und ich gingen hinein zum schlafen und lesen (ich habe nicht schlafen), die damen wollten noch mal die Geschäfte von innen anschauen. Abends schauten wir fern und schliefen dann mehr oder weniger früh ein.

Früh am morgen gingen wir mit den Hunden Gassi und besorgten frische Brötchen. dann beratschlagten wir, wie es denn nun weitergehen soll. Wir kamen überein, daß wir noch heute nach Danzig fahren werden, um uns den Ort anzuschauen. S fuhren wir immer auf der Bundesstrasse 6 in Richtung Danzig.

 

Obwohl es nicht so viele KM waren (glaube um die 250) zog sich die Strecke doch hin, und wir kamen erst nachmittags dort an. Auch in Danzig fanden wir einen bewachten Parkplatz, der sich zu unserem Glück auch direkt an der Fussgängerzone zur Altstadt befand, dadurch aber auch 12,50 Euro für 24 Stunden gekostet hat. Wir nahmen die Hunde und zogen los die stadt zu erforschen.


 


 

Die Altstadt von Danzig hat eine weitläufige Fussgängerzone, wo sich nur kleine und kleinste Geschäfte befinden. Dafür bekommt man aber viel unterschiedliche Sachen zu sehen bzw. zu kaufen.

 


Wir durchkreuzten die Stassen, liefen bis zu einer Art kleiner Wasserstrasse, woran sich eine weitere Fussgängerzone mit vielen Esslokalen langzog.


 

Die eine Strasse bestand fast nur aus Händlern, die Schmuck mit Bernstein verkaufen wollten, ein Laden neben dem anderen ..........


 


 


 


 


 


 

Abends waren wir dann geschafft und schliefen trotz einigem Krach um uns herum gut und schnell ein. Der nächste morgen empfing uns wieder mit Sonnenschein und wir beschlossen zum grössten Einkaufszentrum in Danzig zu fahren. Dort tobten sich die Mädels aus, während ich weiterhin mein Buch las, was ich endlich mal zuende lesen wollte. Wir tankten dann noch Diesel auf und verließen Danzig in Richtung "Leba". Dort kamen wir gegen abend an. "Leba" ist im sommer bestimmt ein sehr bevölkertes Stadtchen mit vielen Touristen. Zumindest ließen die vielen Speiselokale, Imbiss- und Andenkenbuden darauf schließen. Es gab einige sehr schön anzusehende Campingplätze, aber leider alles geschlossen.

So beschlossen wir trotz Verbots frei zu übernachten und machten das an einer ruhigen Seitenstrasse am Ortsrand. Zuvor machten wir aber noch einen längeren Spaziergang am Strand, ja ich wiederhole mich, auch hier alles sauber, gepflegt und feinsandig.


 

Wir schliefen ruhig und beschützt von einem Wachhund, der bestochen von Leckerlies am Vorabend, die ganze Nacht friedlich auf seiner Zaunseite unser Wohnmobil bewachte. Nach einem Spaziergang am nächsten morgen fuhren wir weiter, zumal es am morgen auch regnerisch war, das erste mal in diesem Urlaub.

Zwischen Kolberg und Stolpmünde liegt "Mielno", dort gibt es den CP Rodzinny auf dem wir wieder für eine Nacht eine Bleibe fanden. Auch dieser Campingplatz ist sehr sauber. Wir fanden dort freundliche Aufnahme. Leider war auch hier am Ort alles geschlossen, so daß wir wieder den Strand für weite Spaziergänge nutzten, nachdem der Regen am frühen Nachmittag nachließ. In "Mielno" findet der Sommertourist alles was er für einen entspannten Urlaub braucht, mir gefällt es in "Leba" aber besser.


 


 


 


So fuhren wir nach einer ruhigen Nacht weiter, kamen wieder über Stettin, hielten wieder in dem Carrefour und überquerten am frühen Abend die Grenze. Wir suchten uns ein Übernachtungsplätzchen abseits der Strasse, und weil es die ganze Nacht regnete fuhren wir am nächsten morgen gleich weiter, um ca. 14 Uhr wieder zuhause einzutreffen.

Zwischendurch machten wir nochmals einen Abstecher an die Küste und genossen den Sonnenschein


 


 

   
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