Sommerurlaub 2003 in Nordportugal mit dem Wohnmobil



Dieses ist ein Urlaubsbericht über unseren Wohnmobilurlaub in Portugal. Es war ein reiner Badeurlaub, so daß kein Bericht über kulturelle Ereignisse zu erwarten ist ..... Nur in Lissabon soll 2-3 Tage Station gemacht werden und das eine oder andere Kunstwerk besichtigt werden .. Es wird aber über Erlebnisse und Möglichkeiten zum Ver- und Entsorgen des Wohnmobiles in Portugal geschrieben. Wir waren bereits im Sommer 2000 durch Portugal gefahren, damals noch mit einem T4 Carthago Malibu Aufstelldach und auch nur ca. 8 Tage für ganz Portugal, vom Norden bis einschließlich Algarve. Damals war an freies Stehen nicht zu denken, da unser "Mailibu" nicht für mehrere Tage autark war...... In unseren Erinnerungen ist Portugal ein Land, daß im Beginn der touristischen Entwicklung steht. Die Autofahrer sind kühn und rücksichtslos, viel Schmutz findet man an allen Ecken. Mal sehn, ob, bzw. was sich geändert hat.........


Am 18.07.2003 um ca. 19.15 Uhr war es soweit : der Startschuß für den langersehnten, langgeplanten Sommerurlaub in Portugal mit dem Wohnmobil begann. Gerade hatte sich der Käufer unseres Jahreswagens auf seine Heimreise gemacht. Das war auch der Grund, warum wir erst abends losgekommen sind. Jetzt noch zuhause die Nacht zu verbringen, das hätten wir nicht geschafft. So fuhren wir gen Westen auf der A2 Richtung Aachen. Unterwegs wurde nochmals das Für und Wider von Portugal diskutiert. Soweit zu fahren, wo doch unser favorisiertes Reiseland Frankreich durchquert werden würde und man doch dort einfach bleiben könne ..... Doch die im Vorfeld besorgte Literatur über den Wohnmobilurlaub in Portugal hatte mich schon so eingestimmt, daß ich die Family doch für Portugal bei der Stange halten konnte.

Wir kamen gut vorran. Trotzdem, daß an diesem Tag die VW Ferien begonnen hatten und es Freitagabend war, hielt sich der Straßenverkehr in normalen Grenzen. Wir fuhren bis ca. 22.30 Uhr und machten in Wuppertal die erste Zwischenübernachtung in einer ruhigen Seitenstraße. Nach einer ruhigen Nacht trieb uns die "innere Unruhe" schon um 5 Uhr aus den Federn. Wir setzten unsere Fahrt fort und überquerten schon um 6.45 Uhr die Grenze nach Belgien. Dort versuchte ich eine Tankstelle abseits der Autobahn zu finden. Das erwies sich als schwierig, da die Tankstellen erst später öffneten. Besser, ich hätte an der Autobahn getankt......
Nachdem wir die Grenze nach Frankreich überquert hatten und die kostenlose Autobahn endete, steuerten wir den ersten französischen Bäcker an, um endlich Croissons zu kaufen und dann zu frühstücken. Das Frühstück nahmen wir abseits der Straße an einem ruhigen Ort zu uns.....

Der Weg führte uns immer weiter über gut ausgebaute Nationalstraßen, die aber bis Paris meist einspurig verlaufen. Das Becker Navigationsgerät zeigte auch hier wieder beste Ergebnisse. Es führte uns, auch wenn wir aus irgendwelchen Gründen mal von der vorgesehen Strecke abwichen, immer wieder sicher zurück auf die Hauptroute. So ließen wir auch schnell Paris hinter uns.








Wir beglückwünschten uns selbst dazu, daß wir damals beim Kauf des Wohnmobiles dabei geblieben waren auf eine Motorklimaanlage zu bestehen. Wir hatten momentan Außentemperaturen von weit über 40 Grad in der Sonne und so war es auch im Womo entsprechend heiß. Die Kids hatten zwar einen Ventilator spendiert bekommen, der aber auch nur die heiße Luft umherwirbeln konnte. Die Motorklimaanlage sorgte nach entsprechender Laufzeit doch vorn für sehr angenehme Temperaturen, selbst "hinten" sank die Temperatur um ca. 5 Grad. So können wir nur zur Motorklimaanlage raten !! Wir fuhren diesen Tag noch bis kurz hinter "Tours", wo wir um ca. 18 Uhr Rast machten und beschlossen die Fahrt für heute zu beenden. Wir hatten einen schönen, ruhigen Platz zum Zwischenübernachten gefunden. Die Kids vergnügten sich damit sich in den Sonnenblumenfeldern für Fotos zu positionieren. Auch der Hund hatte genug Gelegenheit überall herum zu schnüffeln.



Am nächsten Morgen fuhren wir ca. 6.15 Uhr bereits weiter. Unterwegs kauften wir wieder frisches Baguette und Croissons, die wir auf einem Parkplatz mit Toilette etc., den wir unterwegs vorfanden, zu uns nahmen. Nebenbei haben wir gleich entsorgt. Die Strecke war seit Tours fast immer zweispurig und wir kamen sehr gut vorran. Es war geplant, daß wir bis ca. 13 Uhr fahren würden, so daß ich Formel 1 schauen könnte. Wir schafften es bis in die Gegend von "Biarritz", wo wir uns in einer Ortschaft direkt am Strand einen Parkplatz suchten. Der Hund und ich bewachten das Wohnmobil, die Kinder und Frauchen gingen an den Strand um ein erfrischendes Bad zu nehmen. Schumi landete nur auf Platz 4, dafür war die Family von Sonne, Strand und Atlantik begeistert. Es wurde geduscht und etwas gegessen ......



Wir fuhren weiter. Ich hatte gelesen, daß man für die Strecke ab "Bayonne" lieber einige Euros an Autobahngebühr investieren solle. So haben wir das gemacht und fuhren zügig Richtung spanischer Grenze. Insgesamt kamen wir wohl auf 14 Euro Autobahngebühr, hatten aber jede Menge Zeit eingespart, da wir nicht durch zB "San Sebastian" fahren mußten. Unser Navigationssystem leitete uns über gut ausgebaute immer zweispurige und kostenlose Autovias gen "Vigo". Kurz hinter "Burgos" verließen wir die Autovia um einen Zwischenübernachtungsplatz zu finden. Leider gab es keine all zu schönen Plätze, so daß wir froh waren in irgendeinem Dorf an einem Fußballplatz ein relativ ruhiges und etwas sauberes Plätzchen gefunden zu haben. Es wurde zu unserem Erstaunen trotz wolkenfreiem Himmel schnell kühler, was wir von den Zwischenübernachtungen die Tage zuvor nicht kannten.



Am nächsten morgen ging es weiter Richtung Portugal. Wir hatten inzwischen Montag. Jetzt wurde uns auch klar, warum es relativ "frisch" geworden war : wir befanden uns in einer Höhe von ca 1000 mtr. Da ist es eben ein wenig kälter. Diese Höhe hielten wir mit 300 mtr. hoch und runter bis kurz vor "Vigo". In "Ourense", einer größeren Stadt unterwegs, kauften wir noch bei einem Plus Laden Getränke und Nahrungsmittel ein, da wir nicht wußten, ob auf der portugisischen Seite auch die Lidl Versorgung sichergestellt ist. Die Berge zogen sich und hinter jedem Berg tauchte der nächste auf. Wir verließen die Autovia Richtung Portugal und erreichten über eine belebte Straße Portugal. Dort fuhren wir in Richtung "Viana do Castello". Ich hatte mir in unserer Michelin Karte die angeblich schönen, wohnmobilfreundlichen Strände angezeichnet, so daß wir bereits vor "Viana do Castello" den "Praia de Afife" ansteuerten, der direkt am Wegesrand ausgeschildert wurde. Man muß kurz vor dem offiziellen Parkplatz links auf den Feldweg abbiegen und diesen parallel ca. 250 mtr. fahren. Man kommt dann zu einem weiteren Parkplatz, der sich durch teilweise begrünten Untergrund und unmittelbare Strandnähe auszeichnet. Hier schlugen wir sehr zufrieden um ca. 14 Uhr unser erstes Lager auf - Portugal - wir sind da !!!









Die Kids wollten verständlicher Weise gleich ans Meer, der Hund unverständlicher Weise irgendwie einen für uns bestialisch stinkenden Geruch annehmen. Zumindest kam die Töle hochzufrieden mit verklebten Fell zum Wohnmobil zurück, nachdem wir sie mal kurz frei herumliefen ließen. Also dürften die Kids den Hund erst einmal an einem Süßwasserflüßchen ausgiebig waschen. Dann gingen wir alle ans Meer. Nach Rückkehr zum Wohnmobil wurde geduscht und gegessen. Abends machten wir noch einen Spaziergang und fielen dann müde ins Bett. Irgendwie haben die zurückliegenden ca. 36 Stunden Fahrzeit (mit Pausen) doch geschlaucht. Am nächsten morgen war dann Ver- bzw. Entsorgen angesagt. Wir wollten dazu nach "Castelo de Neiva" fahren, wo ein schöner Strandzugang mit Toiletten und Wasserhahn sein sollte. Nachdem wir in "Viana do Castello" über die "Eiffel Brücke" gefahren sind, haben wir schnell den "Praia do Rodanho" Wegweiser gefunden. Es gab dort wirklich alles, von der Toilette bis zum Wasserhahn, aber nur schlecht einen Stellplatz, da inzwischen alle Zufahrten in den Wald versperrt wurden. So Ver- und Entsorgten wir gegen ein Trinkgeld von 2 Euro für die Dame, die dort alles pflegte und fuhren weiter.






Es sollte doch leicht sein, einen schönen Stellplatz zu finden. Dachten wir zumindest. Aber leider erwiesen sich alle Stellplätze als irgendwie für uns ungeeignet. Wir machten Zwischenstation am "Praia de Ofir", wo es zwar einen schönen Strand und Geschäfte gab, aber nur einen Stellplatz direkt an der Straße. Wir blieben dort trotzdem einige Stunden badeten und sonnten uns.

Wir fuhren anschließend langsam aber sicher über kleinste Sträßchen und Wege Richtung "Povoa de Varzim". Hinter dieser Stadt kam "Mindelo", wo wir dann abends auf einem Parkplatz direkt am Meer zum halten kamen. Dort war es annehmbar und wir blieben. Bald gesellten sich noch ein englisches und ein französisches Wohnmobil zu uns. Wir wollten dort bis zum Mittwoch abend bleiben und dann zurück nach "Barcelos" fahren, wo am Donnerstag ein großer Markt stattfinden sollte. Den wollten wir uns anschauen. So verbrachten wir eine ruhige Nacht und der Mittwochmorgen begrüßte uns wieder mit Sonnenschein. Nach dem Frühstück ging der Angler wieder erfolglos auf Fischfang. Nach seiner Rückkehr ging die Family zum Baden und Sonnen, während ich im Womo sitze und diese Zeilen hier schreibe.


Wir blieben noch bis zum Mittwochnachmittag an dieser Stelle. Nachdem wir alle nach dem Sonnenbad und die Kids nach einem letzten Sprung in die Wellen uns gewaschen und gegessen hatten, brachen wir auf nach "Barcelos". Dort, so hatten wir gelesen, sollte jeden Donnerstag einer der größten Märkte in Portugal stattfinden. Dieses wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.


Wir mußten, um nach "Barcelos" zu gelangen einige Kilometer zurück fahren. Warum schon am Mittwoch, wenn doch der Markt erst am Donnerstag stattfinden soll ?? Ganz einfach, durch die Bekanntheit des Marktes sollte man schon am frühen morgen vor Ort sein um einen Parkplatz zu erhalten.
Gesagt - getan ! Wir kamen in "Barcelos" an und fanden nach kurzer Suche auch schon den großen zentralen Parkplatz, der Donnerstags für den Markt verwendet wurde. Schwieriger gestaltete sich da schon die Suche nach einem ruhigen und sicheren Übernachtungsplatz..... Zumindest für mich. Meine Frau hatte sehr schnell den Parkplatz am städtischen Schwimmbad als ideal aussgemacht, während ich irgendwie nichts Passendes finden konnte. Nach viel erfolglosem Rumgekurve und einem Machtwort der Ehefrau wurde doch der Parkplatz am Schwimmbad genommen. So nach und nach kamen noch weitere Wohnmobile....
Nach einer ruhigen Nacht stellte ich das Womo nur noch so um, daß wir auch garantiert mittags raus kämen. Das schien nötig, da es ab ca. 7.30 Uhr immer voller wurde. Der Himmel war bedeckt, aber es war warm. Vom Parkplatz aus waren es nur 200-300 Meter zum Marktplatz. Die Händler müssen die ganze Nacht aufgebaut haben, da der Platz schon voll mit Menschen und Buden war.....
Es war ein emsiges Treiben. Meist fand man Sachen des täglichen Gebrauches, aber eben auch die Taschen und Klamotten, die man überall auf den Märkten findet. Besonders der Teil des Marktes, wo Lebensmittel feilgeboten wurde, hatte es uns angetan.






Hier kann man die Abstellmöglichkeit auf dem Parkplatz am Schwimmbad erkennen, der Markt beginnt ca einige Meter oberhalb dieses Ausschnitts......

Da lagen - aus unserer Sichtweise - an den Füßen zusammengebundene lebende Hühner aphatisch auf der Erde herum und warteten auf ihre Schlächter, die sie nach dem Kauf einfach in eine Tasche oder Netz stopften und weitergingen. Entenküken in engen Pappkartons über- und untereinander gepfercht, Hundebabys zu dritt in einer Box, wo man bei uns noch nicht mal einen Welpen hineingezwängt hätte ..... Die Kinder waren empört, aber andere Länder, andere Sitten. Deutsche Tiertransporte laufen auch nicht viel humaner ab, erklärten wir den Kindern.
Wir kauften noch ein wenig Brot und andere Leckereien der Bäcker ein, die in Portugal nach unseren Maßstäben sehr billig sind. Dann machten wir uns auf den Rückweg zum Womo. Inzwischen schien die Sonne wieder und es wurde schnell wärmer.









Unser Ziel waren die "Dunas de Ovar". Dort , so hieß es im "Schulz, Mit dem Wohnmobil nach Portugal auf Seite 75", gibt es kilometerlange einsame Strände. In "Esmoriz" ver- und entsorgten wir auf dem städtischen Campingplatz unser Womo. 2 Euro Trinkgeld erfreuten den Mann an der Reception, der an sich keine Gebühr wollte.
Wir fanden die Straße, die in dem Womo Führer beschrieben wurde und fuhren auf dieser parallel zum Strand. Eine mögliche Strandzufahrt nahmen wir nicht, obwohl dort sogar ein Imbisswagen aufgestellt war. Aber 500 mtr. weiter gab es eine weitere Zufahrt, an deren Ende sich ein großer Parkplatz befand, rings herum Wald, sogar einige Fleckchen Wiese fanden sich. Der Strandabschnitt war bewacht beim Baden, es gab eine "ToiToi Toilette" und mehrere Wasserhähne im Wald mit Trinkwasser...... Was will man mehr ???? Das einzige Manko, was aber bisher für ganz Portugal zutrifft : es gibt zwar überall Mülleimer, aber scheinbar wissen 75% der Portugiesen mit diesen nichts anzufangen und schmeissen ihren Müll munter links und recht an den Wegesrand. Aber das kann man auch in Spanien häufig beobachten. Schade, aber durch uns nicht zu ändern. So suchten wir uns eine relativ müllfreie Stelle und schlugen dort unser Lager auf. Die Kinder wollten sofort baden gehen, so daß auch wir uns die Stühle schnappten und uns an den Strand begaben.
Abends gesellte sich dann noch ein französisches Womo zu uns. Wir verbrachten eine ruhige Nacht und der nächste Morgen begrüßte uns mit bedecktem Himmel. Wir hatten unserem Sohn aber sowieso versprochen mit ihm zu den Steinwellenbrechern zu gehen und dort zu angeln. Warm war es auch und so gingen wir Angler frohen Mutes vorran. Zu unserer Verwunderung fing ich auch sogar 3 kleine Fischchen - unser erster Fang überhaupt seit Jahren bzw. seit wir die Angeln haben ...
Leider klarte der Himmel nicht mehr auf, so daß wir den restliche Tag mit fernsehen und lesen verbrachten. Satellitenfernsehen klappte bisher übrigens problemlos mit unserer manuell einzustellenden Bas60, wobei wir digital schauen .... Gegen abend kamen weitere 3 französische Wohnmobile auf den Parkplatz. Nach einer weiteren ruhigen Nacht wachten wir am Samstag morgen schon wieder bei bedecktem Hmmel auf. So beschlossen wir zu ver- und entsorgen und weiterzufahren.
Unser Ziel sollte "Mira" sein bzw die Dünen dort vor Ort. Unterwegs dort hin fanden wir wieder mal einen Lidl Markt, an dem wir unsere Vorräte auffrischten. An der Autobahn in Höhe von "Aveiro" sahen wir einen Carrefour Markt, dem die Familie nicht wiederstehen konnte. Ich blieb in der Zeit im Auto und schrieb die Seite 2 dieses Urlaubberichtes








Nachdem die Family bepackt mit nur nützlichen Sachen (??) wieder das geschäftige Treiben verlassen hatte, machten wir uns auf unseren weiteren Weg. Wir gedachten an dem "Praia de Tocha" einen Stellplatz zu ergattern, aber dort erwies es sich als zu gut touristisch erschlossen, so daß keinerlei Freiraum zum Freistehen blieb.


Wir fuhren die kleine Verbindungsstraße von "Praia de Mira" nach "Praia de Quiaios", die leider immer bis zu 3 KM zum Meer entfernt verlief entlang und versuchten auch abenteuerlichste Wege zu nehmen, um dem Meer näher zu kommen ...... Leider erwiesen sich auch diese Stichwege als vergebens, da an deren Ende zum Teil nichts oder nur Steilküste war. Auch an dem sich in der Nähe befindlichen See "Lagoa de Vela" fanden wir keinen passenden Stellplatz, obwohl es dort einen schönen geben soll.
Da wir wußten, daß wir, wenn wir erst einmal zu nahe an "Figueira da Foz" herangefahren sind, gar keinen Stellplatz mehr bekommen würden, nahmen wir die letzte Möglichkeit davor in Anspruch und fuhren ab an den Strand von "Quiaios". Dort ist auch inzwischen der Fremdenverkehr en masse vorhanden, wir fanden aber auf dem zentralen Parkplatz parallel zum Strand einen - für eine Nacht - möglichen Stellplatz. Dieser lag sogar direkt neben dem örtlichen Polizeihauptquartier, so daß mit einer ruhigen Nacht zu rechnen war. Wir liefen noch ein wenig spazieren, ehe wir den Abend mit einem DVD Film beschlossen. Es hatten sich zwischenzeitlich auch noch andere Wohnmobile zu uns gesellt.









Am nächsten morgen umrundeten wir großzügig "Figueira da Foz" und fuhren geradewegs nach "Pedrogao". Wir fanden direkt an der nördlichen Strandzufahrt ein Toilettenhäuschen vor, an dem wir erst einmal entsorgten. Anschließend fuhren wir immer auf der Strandstraße durch den Ort. Am südlichen Ende dieser Straße standen einige Wohnmobile auf einem befestigten Parkplatz, wo auch ein Toilettenhäuschen in der Nähe war. Wir wollten uns aber nicht dazustellen.
So fuhren wir weiter an den "Praia de Vieira". Wir wurden sofort am Ortsanfang von einem der zahlreichen Picknickplätze begrüßt, die man überall im Land verteilt findet. Dort gab es an zwei "Brunnen" auch frisches Wasser, womit wir unser Womo versorgten.
Wir fuhren dann noch über den angrenzenden Fluß und bogen direkt nach der Brücke rechts Richtung Strand ab. Von dieser Straße sofort wieder rechts ab gelangt man auf einen etwas tiefer angelegten Parkplatz inmitten der Dünen. Dort richteten wir uns zum Bleiben ein. Der Parkplatz war in unmittelbarer Nähe zum Fluß und auch zum Meer, die Flaniermeile mit einigen Geschäften war ebenfalls gut erreichbar. Da Sonntag war, wurde es am Nachmittag doch etwas voll dort, was unserem Wohlbefinden keinen Abbruch tat.

 






Wir blieben dort bis zum Dienstag morgen. Wir hatten beschlossen nun einen Campinplatz anzusteuern, um unsere Wäsche etc. für die zweite Hälfte des Urlaubes wieder zu reinigen und zu trocknen. Wir ließen uns in "Nazare" auf dem Campingplatz "Vale Pariso" nieder. Es war ein sehr sauberer CP mit Pool und allen weiteren Annehmlichkeiten wir Wasserversorgung, Entsorgung etc. direkt am Stellplatz, was man aber auch mit ca. 25.- Euro zu bezahlen hatte. Der CP liegt ca. 2000 mtr. vom Meer entfernt, die Kids wollten aber eh in den Pool, wir wollten relaxen (bzw. die Frau malochen) , so daß das für uns kein Problem war. Man kann aber auch preisgünstigere Parzellen dort buchen. Hier wollten wir 2 Übernachtungen verbringen und dann am Donnerstag abend in Richtung Lissabon starten. Während unseres Aufenthaltes hatten wir super Wetter, da auch der am Meer immer herrschende Wind die Hitze nicht vertreiben konnte. Wir hatten hier alle Zeit der Welt und ich konnte die Seite 3 unseres Urlaubsberichtes schreiben.









Am 31.07.2003 fuhren wir nachmittags in "Nazare" in Richtung "Lissabon" los. Es stellte sich heraus, daß es vom Campingplatz zum Meer doch noch etliche Meter gewesen wären, also zu Fuß fast unmöglich. Am Ortsausgang von "Nazare" hatten sich etliche Wohnmobile am Hafen aufgestellt. Das wäre aber nix für uns gewesen, so dicht an der Straße. So ließen wir auch schnell "Nazare" hinter uns, obwohl der schöne Strand doch sehr einladend wirkte.


Ich hatte unserem Navigationsgerät die direkte Adresse des CP von "Lisssabon" eingegeben, so daß wir zügig gen "Lissabon" vorran kamen. Unterwegs füllten wir unsere Vorräte in einem Lidl Markt wieder auf. Die Tour führte uns mehr durch Berge im Landesinneren und es wurde mit jedem Kilometer heißer, mit dem wir uns unserem Ziel näherten. Das Außenthermometer zeigte zum Teil 49,2 Grad an, während es im Inneren des Wohnmobiles behagliche 25 Grad waren (auch hinten war es nur wenig wärmer). Als ich unterwegs noch mal zum Tanken an die "frische Luft" mußte, hat mich fast der Schlag getroffen, so heiß war es.
In Lissabon wurden wir sofort zum eingegeben Ziel geleitet. Groß war unsere Verwunderung, als es dort keinen CP gab. Das war wohl die Postadresse, die ich da gefunden und eingegeben hatte. So ließen wir uns vom Navi zumindest in die Nähe des CP leiten und der CP wurde dann ab 2 KM vorher auch ausgeschildert.
Da es schon abends war, beschlossen wir erst am nächsten morgen auf den CP zu fahren. Wir fanden einen ruhigen Nacht-Stellplatz in ca. 2 KM Entfernung zum CP. Direkt daneben gab es wieder Grillplätze und fließend Wasser. Es war eine solche Hitze in der Nacht, daß man es kaum aushalten konnte. Wir fanden erst bei 30 Grad und ca. 4 Uhr morgens ersten unruhigen Schlaf. Abends waren es im Mobil noch 35 Grad bei ca 38 Grad Außentemperatur.




Trotzdem checkten wir bereits um 8 Uhr auf dem CP ein, bekamen einen Stellplatz zugewiesen und richteten uns dort ein. Der CP ist der einzige CP in Lissabon. Es ist dort alles zweckmäßig aber nicht wirklich schön. Man zahlt dort ca. 26 Euro die Nacht.
Wir ließen den Hund beim Womo zurück und machten uns auf um "Lissabon" zu erforschen. Wir nahmen dazu den Bus Linie 14, der uns direkt nach einer Fahrzeit von ca 45 Minuten im Herzen Lissabons absetzte.
Es war sehr sehr heiß. Die Außenthermometer zeigten ca 37 Grad an. So war unserer Lust irgendwelche Denkmäler anzuschauen auf dem "0"-Punkt. Wir fuhren ein wenig mit der Metro herum, was auf einen Wunsch unseres Sohnes zurückzuführen war. Außerdem waren die Züge innern schön kühl. Wir hatten zu diesem Zweck Tageskarten zum Preis von 2,75 Euro gekauft. Die LisboaCard wäre uns wesentlich teurer gekommen, hätte aber den Eintritt in fast alle Museen ermöglicht.
Wir hatten dann auch bald keine Lust mehr in dieser Bullenhitze uns irgendetwas anzuschauen, selbst die Mädels hatten keine Lust irgendwelche Shoppingtouren zu unternehmen !!! So ging es zurück auf den CP, wo uns das Hundchen schon freudig begrüßte. Die Kids verschwanden ruck zuck in den Pool, während wir beim Womo blieben und entspannten.
Leider war die nächste Nacht wieder so heiß, das es kaum zum aushalten war. Wir schwitzten was das Zeug hielt und fanden erst gegen morgen wieder Schlaf. Trotzden ging es am Samstag früh wieder gen "Lissabon" Stadt zum shoppen und anschauen. Es war bedeckter Himmel, so daß es wesentlich besser zu aushalten war, als tags zuvor. So zogen die Mädels von Besichtigungsstelle zu Besichtigungsstelle, wobei es meist keine alten, sondern eher neuere Gebäude waren die die Aufmerksamkeit auf sich zogen, in deren Inneren Stoffe und Kleider verkauft wurden.





Mittags kam die Sonne wieder mit aller Kraft hervor, so daß wir es dann schnell wieder vorzogen auf den CP zurück zu fahren. Die Kids badeten wieder, ich mußte den Fahrradreifen flicken, da sich bedingt durch die große Hitze ein solch hoher Luftdruck im Reifen gebildet hatte, daß ein alter Flicken nicht mehr hielt und Luft verlor .....
Abends war es angenehme 30 Grad, so daß es auch nachts beis ca 25 Grad abkühlte und an erholsamen Schlaf zu denken war.
Sonntags gingen die Kids nach dem Frühstück in den Pool, die Frau säuberte das Womo, während ich diese Zeilen schrieb. Wir wollen nachmittags, nachdem Formel 1 vorbei ist zurückfahren, auf jeden Fall in Richtung Norden. Wir haben nun noch 2 Wochen Zeit, bis wir wieder zuhause sein müssen.


Nach einem für die Schuhmacher Brüder nicht optimal verlaufenden Rennen aßen wir noch etwas, bevor wir alles zusammenpackten und das Wohnmobil ent- und versorgten. Anschließend fuhren wir über die große Brücke Richtung Setubal. Die hatte ich von unserer Reise in 2000 noch als überragend in Erinnerung. Nachdem wir diese überquert hatten und einige Fotos gemacht worden waren, ging es auch schon wieder zurück - nordwärts.
Leider waren unsere Vorräte an Getränken sowie Essbaren so gut wie aufgebraucht, so daß wir unbedingt einen Lidl Markt oder ähnliches auftreiben mußten. So beschlossen wir vorerst an der Küste Richtung "Ribamar" zu fahren, wo es eine schöne Stellplatzmöglichkeit geben sollte. Auf dem Weg dort hin wollten wir Ausschau nach einer Lebensmittelversorgungsmöglichkeit halten. Da wir aber Sonntag hatten würden wir wohl, falls wir einen Markt finden würden, wohl bis zum Montag vormittag davor ausharren müssen. Leider waren die Strandzufahrten bereits gerammelt voll mit Autos - kein Wunder am Sonntag. Halb Portugal war bei der Hitze unterwegs. Auch einen halbwegs vernünftigen Laden fanden wir nicht. So beschlossen wir nach "Torres Vedras" zu fahren, daß dicht an der Strecke lag und ein wenig größer erschien. Dort war dann auch ein Lidl Markt ausgewiesen. Noch größer war unsere Verblüffung, als wir dann vor Ort feststellten, daß der Markt trotz Sonntag von 9 Uhr bis 21 Uhr durchgehend geöffnet hatte. Bei "Torres Vedras" handelte es sich noch nicht einmal um einen Touristenort, in Deutschland wäre so etwas undenkbar. So kauften wir erst einmal in Ruhe ein. Solchermaßen gut versorgt fuhren wir wieder an der Küste weiter, auf der Suche nach einem Stellplatz für die Nacht. Diesen fanden wir dann an der "Praia da Areia Branca".






Da uns das darumherum aber nicht so zusagte und es sehr nebelig war, fuhren wir am nächsten morgen nach "Obidos". "Obidos" ist eine Kleinstadt, die noch über sehr viele alte Gemäuer sowie über die vollständig erhaltene Stadtmauer verfügt. Die älteste Kirche ist Bj 1309. Teilweise mußten die Gebäude aber nach dem großen Erdbeben im 17 Jahrhundert restauriert bzw neu aufgebaut werden. Endlich mal was kulturelles für mein Frauchen. Mittags wurde es dann aber schon wieder heiß, so daß wir unseren Rundgang schnell beendeten.


Wir kehrten an die Küste zurück und fanden dort wieder Nebel vor. Weiter ging es nördlich in Richtung "Sao Pedro de Moel", wo wir auf der Hinfahrt kurz einen vielversprechenden Stellplatz gesehen hatten. Wir fuhren die 60 KM dorthin im Nebel. Das schien die Portugiesen nicht gestört zu haben, da alle Parkplätze, die als Stellplatz in Frage kamen dicht zugeparkt waren. Also wurde das neu Ziel die "Praia da Vieira", wo wir schon auf der Hinfahrt waren. Aber schon nach 300 mtr. Weg wurden wir von einem Polizisten auf eine andere Strecke umgeleitet und wir irrten kilometerweit durch die Wildnis. Immer wenn wir Richtung Strand abbiegen wollten stand dort wieder ein Polizist und verweigerte die Weiterfahrt. Später sahen wir dann im deutschen Fernsehen, daß dort wohl ein größerer Waldband war. Am frühen Abend kamen wir dann doch noch genervt an, aber im Nebel. Nebel, Nebel , Nebel und das bis ca 10 KM ins Landesinnere und den ganzen Tag über. Wir hatten auf deutsch gesagt die Schnauze voll. Es war zwar warm dabei, aber ohne Sicht und immer die Feuchtigkeit in der Luft vermiesten doch die Stimmung.







So gedachten wir nach der tagelangen Nebellei direkt an die französiche Atlantikküste durchzustarten, zumal wir wieder im Nebel aufwachten. Kurz entschlossen wurde das Navi mit "Biarriz" gefüttert und los ging es auf kürzesten Wege. Wir machten unterwegs, wo wir teilweise die Folgen der vielen Brände sehen konnten, Pausen und eine Zwischenübernachtung in der Hochebene Spaniens bei wieder 38 Grad. Abends gab es das erste Hitzegewitter dieses Urlaubs. Wir konnten aber im Wetterbericht sehen, daß die französische Atlantikküste schönes warmes Wetter vorzuweisen hatte. Kein Wunder, da ja ganz Europa unter tropischer Wärme von weit über 30 Grad litt.

Unser Fazit für Portugal lautet, daß Portugal als Ziel mit dem Wohnmobil sehr geeignet erscheint. Überall wird in Portugal an Straßen und Häusern gebaut. In Deutschland habe ich nie zuvor solch eine geballte Geschäftigkeit sehen können. Eventuell krankt unsere Wirtschaft doch an zu vielen Gesetzen und überbezahlten Politikern ??!!
Die Menschen und die Polizisten in Portugal sind uns ausnahmslos sehr nett und zuvorkommend begegnet. Einen Stellplatz zu finden, wenn man bereit ist einige Abstriche zu machen, fällt in Portugal (noch) nicht schwer, da dort die obligatorischen Balken über den Strandzufahrten und Parkplätzen (noch) fehlen. Man kann inzwischen in Portugal alles einkaufen. Diesel ist dort ca. 18 Cent billiger gewesen, als in Deutschland. Eine Struktur für Wohnmobile existiert - genau wie auch in Spanien - unserer Erfahrung nach in Portugal nicht. Wasserversorgung ist absolut problemlos in Portugal, überall sind Brunnen mit Trinkwasser zu finden. Entsorgen des Toiletteninhaltes ist in vielen Standtoiletten möglich, aber auch gegen teilweise gegen ein Trinkgeld auf Campingplätzen. Das Entsorgen von Brauchwasser kann bei Autowaschanlagen oder auch auf CP erfolgen.


Hier der Link zu einer Reihe von unkommentierten Bildern aus Portugal : Diashow Urlaub Portugal 2003

Am Mittwoch um 14.30 Uhr waren wir dann in "Biarritz", fuhren aber noch weiter bis "Capbeton", wo wir für 6,50 Euro einen sehr schönen Stellplatz mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeit direkt am Meer hinter der Düne vorfanden. Wir sonnten uns ausgiebig und die Kinder badeten im 22 Grad (!!) warmen Atlantikwasser. Nach 2 Tagen Fahrt hatten wir uns das verdient. Zufällig trafen wir auf diesem Platz noch Bekannte aus unserem Heimatort, mit denen wir dann am Abend noch ein wenig erzählten. Was soll man zu uns sagen ??? Als wenn wir noch nicht genug gefahren wären, dachten wir uns, daß der heiße Sommer mal eine gute Gelegenheit wäre die Atlantikküste im nordwestlichen Frankreich mal anzuschauen. Zeit hatten wir noch über eine Woche und so ging es los. Wir nahmen als erstes Ziel "Rochefort". Wir hatten uns aber doch etwas anders dort vorgestellt. Wir machten nach vielen angeschauten Städtchen und Plätzen hat an einem Stellplatz in "Jard sur Mer", den man, obwohl die Stadtväter Geld dafür kassiert haben (nur die doofen Ausländer haben gezahlt, die Franzosen haben das einfach ignoriert und haben so gestanden) halt. Auf dem Stellplatz war scheinbar auch noch die städtiche Recyclinganlage untergebracht, so daß immer wieder Franzosen ihren Müll anschleppten. Auch der Strand war nicht schön. Viele Steine im und am Wasser. Das sollte den ganzen Küstenabschnitt so bleiben verriet uns ein Deutscher auf diesem Stellplatz, so daß wir beschlossen in die Bretange weiterzufahren. Das waren wieder einige 100 Km Wegstrecke, aber im weitesten Sinne auch schon unser Heimweg. So ging es nach dem Ver- und Entsorgen am nächsten Morgen los in die Bretange, als Ziel war "St. Malo" zumindest die Gegend darum anvisiert worden.


Wir waren am frühen Nachmittag dort und los ging wieder unsere Suche nach den vielfach in der Bretange gepriesenen Stellplätzen. Wir fanden kleine saubere Städchen vor, aber kaum zugängliche Straände mit möglichen Stellplätzen. So kamen wir überein, daß wir nun genug gefahren seien und die restlichen verbliebenen 5 Tage keine großen Experimente mehr stattfinden sollten. Das hieß im Klartext, daß wir tagsüber an den Stränden parken und abends dann einen geeigneten Stellplatz suchen würden. So geschah es dann auch. Wir standen tagsüber am Strand von "Cap Frehel" auf einem Parkplatz und zogen uns nacht auf einen Stichweg ins Landesinnere zurück. Am nächsten morgen fuhren wir an den Strand von "St. Cast", wo ich ein Ehepaar traf, die mich auf einen Stellplatz wenig weiter hinwiesen, auf den wir dann am Nachmittag nach dem Sonnen und Meeresbade fuhren.




Man konnte gut auf diesem Stellplatz, der leider über keine Ver- bzw. Entsorgungsmöglichkeit verfügt, stehen. Der Stellplatz hat ca. 15 Plätze und ist scheinbar nur Franzosen bekannt ;-)) Man steht ruhig schräg oberhalb des Hafens in der Nähe des Hauptstrandes. Wir beschlossen aber weiterhin den uns vertrauten Strand anzufahren, was wir auch machten. Am Nachmittag fuhren wir dann zurück zum Stellplatz.



Nachdem wir am nächsten Tag eine Besichtigung des Städtchens unternommen hatten hat jeder gemacht was er wollte. Marvin hat geangelt (wieder nix gefangen), Anne gelesen, Isabella und ich haben nur gegammelt. Am nächsten morgen dachten wir, daß wir genug gegammelt hätten (war ne große Dummheit). Wir fuhren in Richtung St. Malo in der Hoffnung in der näheren Umgebung einen Stellplatz zu finden. Doch leider war nix in Sicht, so daß wir noch mal ne weitere Strecke quer durchs Land nach "Caen" zurücklegten. Dort fanden wir bei "Ouistreham" einen schönen Strand, wo sich allerdings auch tausende von Menschen tummelten. Wir parkten drei Seitenstraßen zurück und die Kids badeten ein wenig. Danach kam ich auf den glorreichen Gedanken doch noch bis "Deauville" 50 km entfernt zu fahren, da dort ein Stellplatz wäre. Gegen die Bedenken meiner Frau fuhr ich los und wir fanden in "Deauville" weder den Stellplatz noch sonst eine vernünftige Standmöglichkeit. Der Hafen war mit ca 50 Womos total belegt, obwohl es dort entsetzlich schmutzig war. So fuhren wir an der Küste weiter und fanden in den angrenzenden Städtchen auch mehrere 100 mtr vom Strand entfernt nur Balken über den Parkplätzen. Wir parkten und übernachteten schließlich irgendwo bei irgendeinem Sportplatz, dafür aber ruhig. Am nächsten morgen, dem Mittwoch, beschlossen wir nach Hause zurück zu kehren. Die Normandie, die wir bisher kennengelernt hatten war ausgesprochen Wohnmobilfeindlich. Wir fuhren bis kurz vor "Cambrai", wo wir am Kanal du Nord ein schönes Plätzchen fanden. Hier konnte Marvin wieder (erfolglos) angeln. Am nächsten morgen fuhren wir dann weiter und kamen nach den letzten 650 km dieser Reise wohlbehalten am frühen abend zu Hause an. 524 KM

652 KM
   
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