Osterurlaub 2002 in Spanien mit dem Wohnmobil


Am 22.März 2002 ging es um ca. 15 Uhr auf große Fahrt gen Süden. Der letzte Wettercheck mittels einer Onlinewebcam, die dich in Benidorm/Spanien befindet, verheißt besseres Wetter als in Deutschland. Die Kinder freuen sich schon, da man über die genannte Webcam schon Menschen beim Baden im Mittelmeer beobachten konnte, und die beiden das natürlich auch machen möchten.
Trotz viel Wochenend und Feierabendverkehr kommen wir einigermaßen vorran, so daß wir uns abends einen Übernachtungsplatzin Mannheim suchen. Den finden wir in einer ruhigen Seitenstraße und schlafen gleich nach dem Abendessen ein. Am nächsten morgen geht es früh weiter, denn wir wollen nicht in den Urlaubsverkehr geraten. Leider verfransen wir uns etwas und fahren erst einmal in die falsche Richtung. Nachdem wir umgekehrt sind geht es nun zügig in Richtung französische Grenze. Das Erste, was nach Grenzüberquerung gemacht wurde - eine französische Bäckerei wird aufgesucht und versorgt mit frischen Crossaint und knusprigen Baguettes verlassen wir den Laden. Dann wird erst einmal gefrühstückt.
Wir haben uns vorgenommen die Strecke nach Spanien nur über Landstraße zu fahren. Dazu habe ich einen Routenplaner zur Hilfe genommen. Dieser ist im Nachhinen sehr zu empfehlen. Man konnte sich absolut darauf verlassen. Wir fuhren wieder bis abends und suchten uns dann neben der A75 einen ruhigen Übernachtungsort. Ich versuchte die vor dem Urlaub selbst konstruierte Satanlage auszurichten, was zuerst klappte, plötzlich brach aber die Verbindung zusammen und ich hatte dann auch keine Lust mehr der Fehlerursache auf den grund zu gehen.
Ausgeruht ging es dann am nächsten Morgen weiter. Das Wetter war schon schön warm und die Stimmung war gut.

 


 

Wir ließen uns von unserem Routenplaner vorbei an den endlosen Stränden

 


vor Barcelona bis hinter Valencia leiten, wo wir dann wieder einen Übernachtungsplatz in einer kleinen Ortschaft fanden. Nach dem Essen und einem DVD Film schliefen wir und kamen am nächsten vormittag auf dem Campingplatz "Playa de Mazarron" an, wo wir erst einmal 2 Tage bleiben wollten.

 





Hier konnten die Kinder erst einmal baden und auch uns tat die Ruhe nach der Fahrerei ganz gut.
Nach 2 Übernachtungen beschlossen wir nun einen Stellplatz zu suchen. Den fanden wir auch auf dem Weg nach Cartagena direkt am Wasser. Es standen dort schon einige Womo und auch Frischwasser gab es in der Nähe.

 



Leider zog am Abend starker Wind auf und am nächsten Tag konnte man wegen dem starken Wind nicht mehr vor dem Wohnmobil die Sonne genießen !! So fuhren wir am nächsten Tag weiter. Wir versuchten in Portman, kurz vor Cartagena, einen Stellplatz zu bekommen.

 


Es war eine schöne Bucht, aber es gab keinen Stellplatz - leider. So fuhren wir weiter. Unterwegs, bei einem Zwischenhalt, stellte ich zu meinem Entsetzen fest, daß sich das Shapeg Gelenk unserer Satschüssel gelockert hatte und die Satschüssel deswegen im Fahrtwind nach "hinten" geschlagen wurde. das wäre nicht so schlimm gewesen, doch leider ging durch die nachfolgend fortdauernde Ruckelei auf den spanischen Landstraßen auch noch die Halterung des Satschüssel LNB verloren und damit auch der LNB. Dumm gelaufen :-(((
Unsere Versuche der nächsten Tage eine preiswerte Satschüssel zu kaufen schlugen fehl. Der eine Händler wollte für ne 60er Schüssel 128 Euro. Da haben wir auf Fernsehen eben verzichtet und in der Folge nur noch DVD Filme geschaut. Dank an Ingo ;-)
Karfreitag sind wir dann in La Manga angekommen, einer Stadt, die auf einer Landzunge liegt, die halbkreisförmig das Meer abteilt. So liegt auf der einen Seite ein ruhiger Salzwassersee und auf der anderen Seite das Mittelmeer ;-) Leider war der Wind immer noch sehr stark, so daß die Wellen dem Atlantik stark glichen bzw. übertrafen. Die Surfer und Wellenreiter hat es gefreut.

 








Am Ostermontag fuhren wir an Allicante vorbei Richtung OLIVA, wo wir ein paar Tage verbringen wollten.

 



Wir übernachteten kurz vor Oliva direkt am Strand und schliefen bei 0 Wind und kleinsten Wellen ein.
Nachts kam plötzlich Wind auf und der Regen prasselte nur so gegen das Wohnmobil. Na ja - macht ja nix. Man ist ja im Wohnmobil. Denkste Puppe !! Morgens -beim Aufstehen- stellte ich fest, daß irgendwoher Wasser in das Womo gelangte. Sofort suchte ich.

 






Leider konnte man nicht nach draußen und auch dort schauen, weil der Regen wie aus einem Hochdruckreiniger kam. Es war sehr laut dadurch im Wohnmobil. Da wir das Leck nicht fanden beschlossen wir nach dem Frühstück irgendwo einen regengeschützten Unterschlupf zu suchen. Wir fuhren also immer weiter Richtung Valencia. Die Straßen standen immer mehr unter Wasser. In irgendeiner Stadt in irgendeinem Industriegebiet, das Wasser reichte fast bis zur Achse, fuhr ich beim Rangieren rückwärts gegen irgendeine Laterne. Die Delle war nicht allzugroß, sogar das Rücklicht war heil geblieben.

 



Es stürmte und regnete weiterhin so stark, daß ich den Schaden erst Stunden später begutachten konnte. Na selbst schuld, wäre ich lieber stehen geblieben. Das Wasser kam anscheinend durch den starken Regen durch die Thredford-Toiletten Klappe herein. (Hat sich im Nachhinein auch bestätigt der Verdacht, hätte ich das Womo nur gegen den Wind gedreht, dann wäre mir viel Ärger erspart geblieben ...)
So machten wir in der Nähe von Valencia Rast auf einem Campingplatz, das Wetter war besser geworden. Die Kinder hatten auf einem Pool bestanden und verschwanden gleich zum Baden. Meine bessere Hälfte nutzte die Gelegenheit zum Waschen der Wäsche.

 


Leider holte und der Regen nachmittags ein, so daß wir am nächsten Tag weiterfuhren. An Barcelona vorbei kamen wir durch schöne Städchen, wo wir in einem pausierten und Mittag aßen. Das mußte im Womo stattfinden, da trotz Sonne wieder ein sehr starker Wind herrschte.

 

 
In der Nähe von Roses an der spanisch/französischen Grenze legten wir nochmals eine Pause auf einem Campingplatz ein, der auch wieder über einen Swimmingpool verfügte - sogar geheizt. Die Sonne ließ uns diesmal nicht im Stich wink
 



Nach 2 Übernachtungen fuhren wir weiter und besuchten wenigstens auf der Durchfahrt die Landstraße von Agde nach Sete in Frankreich. Auf dieser Straße direkt am Wasser stehen im Sommer hunderte von Wohnmobilen.

 


Jetzt im Frühling war es dort noch ruhig. Ohne große weitere Aufenthalte ging es von dort nach Hause. Das Wohnmobil ist in der Werkstatt, den Schaden reparieren. Ich lasse gleich eine funkelnagelneue Rückwand einziehen. Das kostet, da der Schaden über Versicherung abgerechnet werden soll, genausoviel, als wenn ich spachteln lasse ......Zusätzlich lasse ich eine Satantenne vernünftig montieren wink

Wir hoffen, daß im Sommerurlaub alles schon besser klappt tongue-out

 

   
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